3.1. Tesa-Resonanzturbine - Duplex-Version


Die, in 3.0 beschriebene Version der Turbine beinhaltet im Betrieb eine massive Belastung der Rotorwelle und der Lager. Zur Reduzierung dieser Belastung versuchte ich mal, die auftretenden Kräfte zu verteilen. Dabei ist die folgende Version herausgekommen.

Bitte beachten: bei dieser Duplex-Version müssen die Düsenquerschnitte auf der Seite des Rotors gegenüber der in
3.0.1 Mono-Gehäuse-Version
halbiert werden um mit dem gleichen Speisevolumen zu arbeiten.  
3.1.1
Das Bild zeigt die Turbine mit zwei, um 180 versetzten Düsenstöcken. In jedem der Düsenstöcke befindet sich ein Keilresonator. Der Resonator weist nur in der Hochachse eine Übersetzung auf. (Bei dieser Konstruktion ist die radiale Belastung des Rotorlagers wesentlich kleiner als bei der in 3.0.1 gezeigten Gehäusekonstruktion).
3.1.2
Das Bild zeigt den, in das Gehäuse eingebautem Rotor mit Ringmutter und Kugellager. Die Abdeckscheibe ist abgenommen. Die Rotorscheiben sind mit einer, (stark überzeichnet dargestellten), Profilierung versehen, welche die Düsenöffnung während der Drehung des Turbinenrades zyklisch verschließt. Da die Querschnittsfläche des Turbinenrades im Bezug zum Düsenquerschnitt nur zu 50% geschlossen ist, bildet sich hier eine relativ weiche Sinusschwingung aus. Die beiden Resonatoren werden durch die Rotordrehung unabhängig voneinande
3.1.3
Das Bild zeigt die Turbine mit eingebautem Rotor. Abdeckscheibe, Ringmutter und Kugellager. Der eigentliche Eintrittsbereich des Mediums in den Rotor befindet sich vollständig innerhalb der Rotorkontur und wird seitlich durch die Abdeckscheiben begrenzt.
3.1.4
Das Bild zeigt die Turbine mit eingebautem Rotor mit Abdeckscheibe, Ringmutter, Kugellager und aufgesetztem Gehäusedeckel, welcher hier transparent dargestellt ist.
Die hier dargestellten Gehäuseteile lassen sich mit bekannter Gießerei-Technik herstellen. Die Nachbearbeitung ist minimal und kann mit handelsüblichen Werkzeugmaschinen in einer Aufspannung erfolgen.


Soviel zum Prinzip der Turbine als Duplex-Resonanzturbine.

Klar daß sich die Anzahl der in 1.0.8 dargestellten Verdichtungszonen verdoppelt und der Weg des Mediums zwischen den Scheiben durch die beiden, sich überlagernden Strömungen verkürzt wird.


Dieses System wird in den nachfolgend gezeigten Turbinen, (modifiziert), verwendet. Aus dieser Bauform war der Weg zur folgenden Triplex-Turbine nicht mehr weit. Weiter geht's mit der Triplex-Version dieser Bauform.

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